Der Mensch findet sich ein – Eine poetisch-philosophische Serie über Erinnerung, Haltung und Stille.
Diese Reihe entfaltet eine innere Bewegung – von Erinnerung über Haltung und Resonanz bis zur Offenheit und Stille. Kein Stufenweg, sondern eine Verdichtung von Präsenz. Ein Raum, in dem sich der Mensch einfinden kann.
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Im Augenschein der Annahme, kollektive Kohärenz oder synchronisierte Suggestion zu schaffen, vollzieht sich in der Lücke des Verbliebenen eine gähnende Leere. Unbefriedigt im Ermessen des Gezeigt-Versprochenen bleibt das Ergebnis hinter jedwedem Gebot im Schein der Könnerschaft.
Gemeinschaft neu berufen wird, auf alt gebauten Pfaden, fern jedweder Unverbundenheit. Da, wo Einklang angestrebt, wird es geschafften, künstlich erzeugt, profiliert durch Geführtes.
Doch wo Versprechen verdampfen, bleibt nicht Enttäuschung – sondern Raum. Wenn Stille das Verstummen der Erwartungen trägt, birgt das unbefohlene Residuum einen Ort der Mangels, der fern der Leere ist.
Des Feuers Brennpunkt lodert in seiner betagten Form durch jede Anwesenheit von Klang, in der Synchronizität der eingeläuteten Stille, deren Kern sämtliche Durchdringung verwebt. Bewegung enthauptet sich von der gemeinsam gehobenen Gemeinschaft in der Aufgabe jedweden Wollens.
Genau jener gähnend-enthüllte Raum, der Befriedigung fern, ehrerbietet sich ohne Befriedigung, Befreiung oder Bestätigung. Er bleibt, was er ist: unbeeindruckt. uninszeniert. Und in ihm findet sich ein Mensch ein, nicht als Teilnehmer, sondern als Zeuge.
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Diese Blogreihe bildet die geistige Grundlage der AKADEMIE DER WEISHEIT. Sie trägt die Buchreihen POESIE & LYRIK, GANZHEIT IN WANDLUNG und WEISHEITSWISSEN sowie die Reihe SPIELE DER WEISHEIT. Aus ihr entsteht die Haltung, aus der die weiteren Werke hervorgehen.