Glück des gestreuten Geistes / Reihe: Der Mensch findet sich ein

Der Mensch findet sich ein – Eine poetisch-philosophische Serie über Erinnerung, Haltung und Stille.

Diese Reihe entfaltet eine innere Bewegung – von Erinnerung über Haltung und Resonanz bis zur Offenheit und Stille. Kein Stufenweg, sondern eine Verdichtung von Präsenz. Ein Raum, in dem sich der Mensch einfinden kann.

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Gehen ist kein Bleiben. Bleiben ist kein Gehen. Der Entrücktheit Einfalt steht jedwedes Getriebene gegenüber, der Erfüllung Gleichsamkeit verwoben. Bestimmung wähnt sich der Ermächtigung über das Leben wie jenes, was sich Erwartung nennt.


Das fremde Gebet fragt nach dem gleichsamen Geleit, in Anlehnung an all das zu Findende.


Trägt die Entmutigung über des Mutes Grenze? Reiht sich die Verwurzelung aus ihrer eigenen Standhaftigkeit? Erübrigt sich alles Gefundene im Verlassen des Werdenden?


Was, wenn des Himmels Auge die Spur in eine einsame Richtung trägt, deren Zugehörigkeit ein Nimmerort ist? Wenn des Wunsches Gläubigkeit in den Spalten des Lebens verlorengeht und der Reiz der Sinne eine ewige Überreizung ist?


Glaubt sich die Freude ihr eigenes Glück? Läutet der Weg die Glocken für alles, was es zu erhaschen gibt?
Der Dunkelheit Kammer ist Niemandes Zufluchtsort. Nur jener, deren Traum keine Lichtgefälligkeit benötigt.
Freude obliegt des Echos Klang des Rufenden, dessen Hall in aller Nahbarkeit der Fernen schwirrt. Ein leichtes Knacken sich offenbart in den Stimmen der Sprachlosen, der Worte Mündigkeit in Freiwilligkeit enthoben.
Gewährt sich des Ausdrucks Maht ein Gehör, verliert sich der Schall in der bewussten Unendlichkeit.


So fügt sich das Greifen nach dem eigenen Gehen. Im Bleiben. Im Überall.

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Diese Blogreihe bildet die geistige Grundlage der AKADEMIE DER WEISHEIT. Sie trägt die Buchreihen POESIE & LYRIK, GANZHEIT IN WANDLUNG und WEISHEITSWISSEN sowie die Reihe SPIELE DER WEISHEIT. Aus ihr entsteht die Haltung, aus der die weiteren Werke hervorgehen.

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