Des Lebens Sinnes Spur

Jedwedes Leben hinterlässt Spur, lange bevor des Endes Nähe sichtbar wird. Nicht des Erreichens Höhe allein trägt Bedeutung, nicht des Leistens Maß bestimmt, was eines Tages im Erinnern verbleibt. Vieles, dem der Mensch Gewicht verlieh, verliert sich im Fortgang der Zeit, während scheinbar Geringes tief im Erlebten ruht. Des Sinnes Frage erhebt sich selten dort, […]

Der Unausweichlichkeit Weltenfall

Jedwedes Bleiben des Seins Kraft, wähnt sich die Welt kaum in der eigenen. Der Rufe Klang der Nötigung Gebet, erfordernd der Klage Lied. Jenes Erreichende, der Machtend Subtilität unterworfen, reicht des Wassers Gelegenheit nur selten gegen des Stromes Weg. Schöpft sich die Quelle von selbst, ziert der Schnelle Bann der Sanftheit Mut. Jenes, der Einsichtigkeit […]

Geschehens Geschehen

Jedwedes Erschwerte und Beendende die unerträgliche Schwere des Seins auf allen Ebenen zeugt. Das Kalkül in momenthafter Erinnerung weilt ohne des vertreibenden Gedankens, in stetig vorhandener Wahrhaftigkeit. Des Truges Schluss aus des Trauerns Schrecken nährt die Bindung an allem Bindungslosen. Freit sich der Unnahbarkeit Anblick in jenes Gewöhnliche, dessen Unvermeidlichkeit jeder Natürlichkeit unterliegt, zählt die […]

Des Suizides leise Stimme

Jedweder Ruf der unversagten Worte Klang weilt als des Schwertes Kraft über des Lebens Verlorenheit. Der Lüge Raum die Sicht der Dinge verliert, des Nebels Dichtheit die Wahrheit verdeckt. Jener Schatten, der Länge nach ein Spiel der Sonne ist, setzt Hoffnung auf des beeindruckend Spieles Anweisung, deren Lauf des Geschehens ein rückwärtiger ist. Der Täuschung […]

Wartend nacktes Leben

Jedwedes Zerwürfnis einer Tat unterliegt, deren Idee fern des Ausgangs weilt. Schónt sich die Stunde der Vorgabe, reiht sich Freude an Leid an Freude in stetig abwechselnd Geschehen. Geschenkter Hauch der Wähnung formt sich in jenes gedanklich Strudel, dessen Wunsch einem anderen galt. Keines Blattes Fall auf die Ankunft des Bodens wartet im sich wieder […]

Verbrauchende Zeit gezeugt

Jedwede Zeit im Vergehen sich selbst verbraucht, unbedarft des anderen Zutuns. Geschmack der Vergänglichkeit wähnt sich in der Symmetrie der Anpassung an alles Vergehende. Vergessenes zum Vorschein kommt im rühmend Augenblick des Verlusts, zu spät des denkend Geistes berührt. Jenes Vollzogene, der Unart des Seins unterlegen, geleitet zur ewigen Vergebung allen Genommenen und Geteilten. Rauheit […]

Des Trauers Einbindung Lebensglück

Jener Zustand des Sterblichen versiegt im stetig Zeitlichen des Lebens Raumes. Gewährt sich eine Aufmerksamkeit auf der Momente Vergänglichkeit, rührt sich der Angst Weite um des Wesens Bewusstheit, erstarrt in der endlichen Schau. Der Verwicklung Zorn sich dem Schleier der Freude enthebt, der Tage einst unbeschwert. Involviert sich alles Gehende in das Seiende, fügt sich […]

Der Blüte Sterben im Erwachen

Jene Blume, deren Schönheit Aufstreben lange im Werden liegt, findet sich im suchend Geschehen des Seins. Des Wegnehmen des Vielem ziert ihre Ungezwungenheit, erlaubt im eigenen Erblühen. Schürt sie des Lebens Wahrheit, erstarrt jener Reigen der Entfaltung, der ihre Prächtigkeit ins Licht verrückt. Geduldig schenkend führt sie des Laufes Bann, Blatt um Blatt umwebend. Des […]

Tod des Lebens Überdruss

Fügt sich Angst in des Lebens Reigen, zollt sich der Freigeist seinem eingeschränkten Respekt sich selbst gegenüber. Jedweder Mut sich in Argwohn wandelt, der verblüffend Gewohnheit unterworfen. Jedwede wundervolle Stimme dem Gegenteil der Intuition zum Opfer fällt, der Spuren Reife abtrünnig Gewordenes. Derweil die Ordnung zum Lande unter ruft, des Gehorsam wahre Wohltat. Quer nur […]

Die Endlichkeit der Ewigkeit

Nicht immer findet sich der Worte Farbe für das Schwarz-Weiß so mancher Leben. Der Abtrünnigkeit der Schattierungen zum Trotz gewährt sich das Licht Einblick in den dunklen Raum, dessen Spalt dem kaum Sichtbaren Raum schenkt. Blendet das Schwarz das Weiß in seiner eigenen Art, verliert der Grenze Schatten sich in der Ewigkeit. Geformt aus Punkten […]

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