Schlafen im Erwachen

Des Schleiers Zauber über das Einzeln gezogen, lüftet kaum der Geheimnisse eigene. Verwehren viele Tunnel das Bild der Sicht, der wendige Bogen für’s Verwehren des Komplexen steht. Jene Unvollständigkeit sich des Verlustes alles Gesehenen erlaubt, fügt sich Gewissheit des Sichtbaren in das träumend Selbst, scheinbar sich des Begreifens nah. Was geschaut, muss im Sosein währen, […]

Die eingeschüchterte Schüchternheit

Des Wesens Glaube eine Stärke in sich trägt, verwundet im Prozess des Lebens. Jenes Leuchtens, dessen Brennen lodert um des Loderns Willen, steht in der scheinbar angeborenen Macht, des Sensiblen auf der Spur. Vorsicht waltet im Geschehen des fremden Feuers, zu heiß des Gegenwindes Kraft. Den eigenen Wind durchdringend erhebet sich das Haupt des Stillen, […]

Der Blüte Sterben im Erwachen

Jene Blume, deren Schönheit Aufstreben lange im Werden liegt, findet sich im suchend Geschehen des Seins. Des Wegnehmen des Vielem ziert ihre Ungezwungenheit, erlaubt im eigenen Erblühen. Schürt sie des Lebens Wahrheit, erstarrt jener Reigen der Entfaltung, der ihre Prächtigkeit ins Licht verrückt. Geduldig schenkend führt sie des Laufes Bann, Blatt um Blatt umwebend. Des […]

Aufgehen im Untergang

Des Flügelschlages Breite seine Weite und Kraft offeriert, geglaubt der Wenigkeit viel. Des Irrtums unterlegen richtet sich jene Gläubigkeit oft aus des Menschen Verstand, dessen Ruf nach Stärke giert. Des Bestandes Mutes zollt sich alle Unterwürfigkeit der Unterjochung, ein jeder Vorgespann, Lenker, Reiter oder Führer ungleich. Jener, der Geistes Ruh in Gemeinsamkeit der Rollen bündelt, […]

Entsinnung fügt Besinnung

Beschämung des Verstandes Obhut fügt dem Glanz des Auferlegten in der Täuschung Sinne. Alles Hecheln nach des Ruhmes Stolz zügelt den sehnsüchtig befriedigt Glanz jenes erhofften Lebens, dessen Nachahmung es beschert. Gedrungen das Licht des eigenen, erstickt im Zorn der hinderlich Welt. Jedweder Blick aus der Oberflächlichkeit Berührung rührt, erreicht der Mühen Lohn, mitgerissen all […]

Tod des Lebens Überdruss

Fügt sich Angst in des Lebens Reigen, zollt sich der Freigeist seinem eingeschränkten Respekt sich selbst gegenüber. Jedweder Mut sich in Argwohn wandelt, der verblüffend Gewohnheit unterworfen. Jedwede wundervolle Stimme dem Gegenteil der Intuition zum Opfer fällt, der Spuren Reife abtrünnig Gewordenes. Derweil die Ordnung zum Lande unter ruft, des Gehorsam wahre Wohltat. Quer nur […]

Verwundbarkeit zollt der Liebe Respekt

Des Fühlens Leichtigkeit seiner eigenen Maßfülle ungerecht, erübrigt sich das Viele im Wechsel des Wenigen. Jeder Schritt des Ganges Weg durch des Gemenge Handhabbarkeit jene Verletzlichkeit erhöht, deren Zartheit sich im Bedingten windet. Jedwede Auskehr der gezwungenen Einkehr gegenübersteht. Fiele der Freiwilligkeit bestimmtes Wort in des Geschehens Lauf, reihte sich Gabe an ungezwungenes Geschenk. Des […]

Intuition erschöpft sich im Vorgegebenen

Jene Kraft, deren Weisheit in den Tiefen des Verborgenen liegt, sich des Rückzuges ermächtigt, um zu sein, was sie ist. Überlagern Geschehnisse all das innen Verwobene, erschöpft sich der Kreislauf des Sehenden, fügt sich Abstand zum Seher. Verloren jenes Kostbare, dessen Ausdruck dem Leben Weises schenkt. Fühlend des Rückzugs Ort erstrebt das Liebliche zum Licht […]

Schöne neue Welt bricht Weisheit

Jenes Wissen, dessen Zwang jedweder Arbeiter sich selbst unterwirft, tauscht sich gegen für des selbst erschaffenen Fortschritts Macht. Gar feiernd sich des Welten Reigen zeigt, die Kunst des Anwendbaren ausgenutzt: all Zeit & Zahlendes gespart. Reihung an Reihung Wort jenes Umfassende sich fügen lässt, jener Sammlung aller Klugheit gepaart, bis des händisch Bildes Ersatz mit […]

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