Flüchtigkeit im haltend Momentum

Fügt sich Hoffnungsfunkens Leere,findet sich des Wesens Spur,jene Wehr der Welt entgegenscheut der Lüge Menschen Flur.Aufruhr in des Geistes Ausmaßziert des Herzens Wut und Angst,darf jedweden Pfad verlassen,der des Trugschluss Leben rankt.Zürnt das Viel den Gegenüber,scheuend der Verbindung Näh‘,zollt Verstandes fern Gefüge,dessen Geist in sich verfehlt.Wagnis um der Klarheit Willenzeugt vom stetig tiefen Gang,Weg der […]
Leute, geht’s noch? Diebstahl in den Heiligen Hallen?

Welch Unverfrorenheit diese Welt durchzieht, kann man sehr gut an den vielen Einzelmeins ablesen, die sie bevölkern. So mancher hat von Patanjali noch nicht‘s gehört. ‚Satya – Wahrhaftigkeit‘ & ‚Asteya – Nicht stehlen‘ sind nur zwei der von ihm empfohlenen Übungen. Selbstredend: es gibt Situationen im Leben, da ziehen sich die Engpässe schon mal über […]
Ich könnte nicht schreiben, würde ich Deine Geschichte nicht fühlen.

Des Lebens Sekunde jäh unterbrochen vom Erlebenden, dessen Hinweg ein Hinzu gewährt … So lange jedoch so mancher vor diesem Zerbarsten wegläuft, zerbricht an des Schallgrenze Sein sein Selbst: der Aufschrei weithin zu vernehmen ist. Hörten andere diese Geschichten nicht, wären derweilen schon einige ertrunken. Wem also ertönt das Wort, deren Erzähltes ich fühlend vernahm? […]
Gibt es einen ‚festen‘ Ausdruck von Kunst?

Das Wort ist des Bildes Ausdruck: könnte man meinen. So bleibt haften, was je offeriert, der Stempel der jeweiligen Schublade gezückt. Wollte man da wieder je heraus, gäbe es ein Problem, da diese gern vom Gegenüber beschriftet werden bis in alle Ewigkeit. Zeigt sich dies allerdings nur einseitig – aus Betrachters Sicht – wandelt der […]
Kann jemand seiner eigenen Heilung enthoben werden?

‚Enthoben.‘ Sie erschrak. Mit einer großen und einer kleinen Tasse kamst du wieder zurück, ein wenig vornübergebeugt, müde wirkend. Abweisend. Sie erinnerte sich. „Meinst du, sie hätten ihn seines Thrones enthoben, an welchem er sich selbst all die Jahre festgebunden hatte?“ „Nein, sie haben ihm den Thron entrissen.“ Sie schwieg. Sie wusste, worauf du hinaus […]
Des Lichtes Schein vereint im Verweilenden

Eines übermächtigen Tempos Lauf durchkreuzt die Hast ihre eigene Behendigkeit. Worte im Tausch mit Bildern stehen, des hörend Lesens dem schauend Sehens gegenüber steht, der Vorliebe zum Reiz. Jener Ausdruck Unterschiedlichkeit jedwed‘ eigen und dennoch in die Ernüchterung führt, Schönheit verfliegt im Tun, Leere in der Fülle hinterlassend. Strebend nach neu Reizendem rührt des Herzens […]
Zurücknehmen erlaubt oder sogar: erwünscht!

Hat die Welt so was schon erlebt? Ein sich Abwenden von dieser Welt bringt in wesentlich tiefere Prozesse als ein Hinwenden und Empfangen (von wem oder was auch immer). Die Frage nach der WESENTLICHKEIT steht immer noch: Was ist es, was Du wirklich willst? Jenseits aller Objekte und Subjekte? Sich zu trauen diese Welt zu […]
Der Gedanken entronnenes Spiel

GEDANKENDer Ansichten Gläubigkeit der Verweildauer der Kürze unterliegt. Verschwunden jenes Erhaltende, dessen Festhalten in sich impliziert. Des Stromes Warten auf all das Nächste schon im Jetzt verloren geht. Stetig weckend des vergleichend Muss das Intellektuelle minder bedient. Jedwede Beobachtung der Analyse unterliegt, des Beweises eingeschlossen. Des Wechsels Verlust all des Denkbaren ein Verloren Sein in […]
Sterben im weiteren Tun

Der Geisteskräfte Irrwege führen in den frühen Tod. Ob langsam oder schnell, obliegt dem denkbar Schicksalhaften. Jenes Zeitenlaufes Alter bestimmt das Selbst im Gewahrsein der Lebenslänge, derer Dauer ungewiss. Erfüllung suchend schickt sich Handlung um Handlung, des Erdenkens, Erreichens, Erschaffens nah. Scheltend über des Weges Fehler fügt sich Trennendes an Trennendes, jener Liebe nah, die […]
Im Licht des Gradmessers verloren

Des scheuen Strahls der Realität sucht sich jener Wahrheitsliebenden die Wirklichkeit seiner eigenen Meinung. Geleitet durch das Ansehen Schenkende andere Wort findet er Bewunderung und erhebt sich in die Lüfte des Beeinflussenden, der Hingezogenen zu lernenden Freud. Eines Vergnügens Lieblichkeit ob der vielen Anhänger und der gewonnenen Vergnüglichkeiten schürt des Geistes Kraft ein Meer der […]